Durch die Karibik segeln
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Karibik Segelreisen
Segeln Sie mit der Yacht Barbarella durch die Karibik
Durch die Karibik Segeln

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Mit der Segelyacht Barbarella durch die Karibik segeln
von Grenada zur Isla Margarita segeln

Mitsegeln in der Karibik, Kreuzfahrten und Tauchreisen von
Grenada nach Südamerika - Venezuela - Los Testigos -
Los Frailes - Isla de Margarita
(Gesamt ca. 200 Seemeilen - wir besuchen ca. 10 - 14 Karibikinseln)

Geplanter Törnverlauf: (Mit vorgeschlagenen Landausflügen - Abweichungen sind möglich).
Abholung durch den Skipper am Flughafen in Grenada und Taxitransfer zum Schiff.

Willkommen an Bord! Mit einem von Skipper gemixten Drink sitzen wir am Abend in gemütlicher Runde am großen Achterdeck und genießen die Aussicht auf das Meer und auf die Lichter der Hauptstadt St. George`s. Die erste Nacht an Bord erholen wir uns von der Flugreise vor Anker direkt an der Grande Anse. Das ist der längste Sandstrand Grenadas (ca. 4 km).

Am nächsten Morgen geht es mit einem eleganten Sprung von der Reling ins herrlich saubere und warme Wasser. Der Auftakt einer erholsamen und abwechslungsreichen Karibik Segelkreuzfahrt. Wer es lieber gemütlich angeht nimmt den Weg ins kühle Nass über die komfortable Freitreppe zur großen Badeplattform mit einer "Freiluftdusche".

Nach dem ausgiebigen Frühstück besichtigen wir die Hauptstadt St. George's. Ein Spaziergang entlang des Innenhafens (Carenage), dem alten Hafenviertel mit seinen pastellfarbenen Kolonialbauten und ein Aufstieg zu Fort George lohnen sich.

Besuchen wir gemeinsam auch die Märkte wie z. B. den Fischmarkt am Außenhafen, wo die frischesten Fische (King Fish, Snapper, Wahoo, Dorade, Thuna usw.) um ca. 2,50 $ pro Pfund verkauft werden. Am Gewürzmarkt duften Zimt, Nelken, Muskat und manchmal auch der Geruch von Marihuana. Reggae und Soca - Musik ist allgegenwärtig und das lokal gebraute Bier wird an jeder Ecke gut gekühlt angeboten.

Eine Inselrundfahrt (auf Wunsch) führt mit einem Kleinbus zu Gewürzplantagen, Rumfabriken, Wasserfällen, Vulkankrater und durch den Regenwald.

Den Nachmittag klarieren wir beim Hafenkapitän aus - und verbringen den Rest des Tages am weißen Sandstrand der Grande Anse. Hier ist das kleine, bezaubernde "Coconut Beach" Restaurant von Dennot Mc Intyre. Die Tische stehen romantisch unter Palmen direkt am Sandstrand. Immer wieder treffen wir hier unseren Freund den alten Calypsosänger "Joseph". Er verwöhnt uns mit den schönsten Calypso Songs, während wir bis zum Hals im kristallklaren, fast 29 Grad warmen Meerwasser stehen und unseren Local Rumpunch genießen.

Das unglaublichste Abendessen erlebt man bei "Patrick". Sein Lokal ist völlig unscheinbar und versteckt hinter dem Hafen. Sein "normales Menü" beinhaltet Suppen, 6 - 7 verschiedene Vorspeisen, 6 - 7 verschiedene Hauptspeisen, Beilagen ohne Ende, Desserts und dann noch einen höllischen Schnaps aus einer Riesenflasche deren Inhalt man zwar sieht, aber besser nicht erkennt. Man kann mit gutem Gewissen sagen - das mit Abstand beste Essen in Grenada.
Wer nach diesem ausgedehnten Mahl noch gehen kann, besucht schräg gegenüber "Mary´s Hafenkneipe". Das beschreibe ich hier nicht, das kann man nur erleben.

TAUCHEN IN GRENADA: Die „Bianca C" liegt in nur 30 m Wassertiefe neben einem Riff. In den vier Jahrzehnten seit dem Untergang hat sich eine neue Unterwasserlandschaft um den Rumpf gebildet. Grenada ist eine Trauminsel für Wracktaucher. An der der flachen Küste gibt es zahlreiche versunkene Schiffe in den Korallenbänken. Erst kürzlich sank an der Südwestküste (in ca. 20 Meter Wassertiefe) der fast 60 Meter lange Frachter „Shakem". Das Schiff ist noch komplett eingerichtet. Kochtöpfe, eingeräumte Kabinen, Brücke usw.

Am nächsten Tag lichten wir den Anker und segeln entlang der grünen Küste Grenadas Richtung Westen. Unsere Yacht nimmt Kurs auf "Los Testigos".

INFO für Segeltörns in den Wintermonaten:
Zum Mekka der Hochseeangler wird die Insel Grenada Ende Jänner für Teilnehmer von mehr als 10 Nationen. Hier findet das "Spice Island Billfish Tournament" statt. Das ist der Wettkampf um den größten Blue Marlin, Thunfisch oder Fächerfisch. Die Fische werden meist nur fotografiert und wieder freigelassen. Nur die rekordverdächtigen kommen an die Waage.

Ende Jänner erleben wir hier das "Grenada Sailing Festival". Nach den Regattafahrten steigen jeden Abend Partys mit Steelbands, Trommeln und Reggae.
Mitte August sind wir mitten im "Grenada Carneval". Wer will kann sich maskieren und mit den Local Mas Bands mittanzen oder sich im Festzug treiben lassen. Die Instrumente werden noch aus alten Ölfässern und Radnaben selbst gefertigt. Der Carneval erinnert an die Abschaffung der Sklaverei.














- Segeltörn (ca. 90 sm) von "Grenada" nach "Isla Testigo Grande" im Archipel "Los Testigos"

Auf Testigo Grande wandern wir gemeinsam über eine Sanddüne von der ruhigen palmengesäumten Westseite der Insel zur "rauhen" Ostseite. Der wunderschöne Strand ist mit tausenden von schwarzweißen Schneckenhäusern übersäht. Die "Alpinisten" unter uns machen noch einen Gipfelsturm. Die großartige Aussicht vom Leuchtturm von Testigo Grande belohnt die einstündige "Fitnesstour" über den steilen Pfad auf den 265 Meter hohen Inselberg. Der nächste Ankerplatz vor der Playa Real liegt direkt vor dem weißen Sandstrand mit kristallklarem Wasser.Los Testigos Karibik

- Segeltörn (ca. 5 sm) von Testigo Grande nach Isla Iguana
Die wenigen Einwohner der Inselgruppe leben auf der Insel Iguana, auf der es auch eine Station der venezolanischen Küstenwache "Guarda Costa" gibt. Direkt am Strand stehen buntbemalte Holzhäuser. Abends spielt sich das Leben auf dem Vorplatz ab. Die Leute sitzen vor ihren Häusern und man besucht sich gegenseitig. Die Männer reparieren die Fischernetze und die Frauen fertigen bunte Hängematten, die sie auch zum Verkauf anbieten. Die Playa Chiquita liegt vor einem kleinen Fischerdorf und falls wir mal selbst keinen Fisch gefangen haben, besuchen wir die Einheimischen und grillen mit ihnen am Strand.

Mit unserem Fischer " Llano" oder einem seiner Kollegen gehen wir gerne auf Lobsterfang, gemeinsam ziehen wir die prall gefüllten Reusen hoch und grillen die "Beute". Falls er an diesem Tag keine Lust zum Fischen hat besuchen wir Benjamin. Wenn der lokale "Chefmechaniker" gerade mal keine Outboards repariert veranstaltet er vor seine Hütte am Strand Grillparties bis zum Morgengrauen mit wohlschmeckenden Fischen und Lobster. Die untergehende Sonne, ein kühles mitgebrachtes Bier, life gesungene lateinamerikanische Lieder und die roh gezimmerten Tische und Bänke geben ein unvergessliches Inselflair.

Ein Schlauchbootausflug führt uns zur Isla Testigo pequeno. Am weißen Sandstrand mit kristallklarem Wasser gesäumt von Palmen genießen wir das "Robinsonleben".

- Segeltörn (ca.15 sm) von Isla Iguana nach Isla Conejo

- Segeltörn (40 sm) von "Los Testigos" nach "Los Frailes"
Der Archipel Los Frailes (Venezuela) besteht aus den Inseln Puerto Real, Conomita, La Pena, Macarare, La Sola, Chaure und Mabobo.

Auf Puerto Real liegt der kleine gleichnamige Ort der aus neu errichteten Hütten. Hierher kommen auch die "Hoteltouristen" von der Insel Margarita um endlich das "wahre Inselleben" zu sehen. Dass nur wir Segler jeden Tag eine andere Insel und neue Buchten erleben, keine Tagesausflüge extra buchen und keine Koffer packen müssen um Ortswechsel durchzuführen ist gut so, sonst wären "unsere Buchten" auch überfüllt.

- Segeltörn (20 sm) von "Los Frailes" nach "Isla Margarita"

Die ersten beiden Tage an Bord genießen wir an der Küste Margaritas. Wir ankern vor schönen Buchten, verbringen die Zeit mit Schwimmen, Schnorcheln und kleinen Inselausflügen. Wer Lust hat besucht die Insel auch intensiver mit dem Sammeltaxi.

Isla Margarita ist die größte venezolanische Insel mit unglaublicher Landschaft. Tropische Pflanzen, grüne Täler, Sümpfe und Wüstenflächen. Mehr als 40 Kilometer Strände machen diese Inseln zum touristischen Paradies mit allen Annehmlichkeiten. Die Insel ist seit 1975 Freihandelszone und ein Einkaufsparadies. Schmuck, Elektrogeräte und Spirituosen sind unglaublich günstig. Es gibt zahlreiche Hotels mit schönen Stränden und malerische Fischerdörfer.KArte Isla Margarita Karibik

Die Hafenstadt "Porlamar" hat ca. 190.000 Einwohner und Großstadtflair. Am Stadtrand besichtigen wir die alten Kolonialbauten und Festungen. Wir spazieren durch die Fußgängerzonen des "Bulevar Guevara" und der "Calle Gomez" zum "Mercado de la Bahia". Entlang der "Calle Zamora" gelangt man zum Leuchtturm "Faro de la Puntilla".
Die Stadt "Pampatar" beeindruckt durch die gut restaurierte Festung "Castillo San Carlos Borromeo". Sie ist an drei Seiten von einem Wassergraben umgeben und hat den schwersten Piratenangriffen standgehalten.
Mit dem Bus kann man günstig Inselrundfahrten ins Landesinnere unternehmen, und z. B. die Hauptstadt "La Asunción" besuchen. Sie ist für ihre gut erhaltenen Kolonialbauten bekannt. Die Stadt wurde zum Schutz vor Angriffen auf einem Hügel im Landesinneren erbaut. Über ihr wacht die Festung "Castillo de Santa Rosa". Auf der Inselrundfahrt kommen wir noch an mehreren Verteidigungsbauten vorbei die heute mehr zum Verkauf der landestypischen Souvenirs wie der Hängematten (hier Chinchhorros) genannt, genutzt werden. Dieses praktische Stück kann man an den zahlreichen Palmenstränden auf dieser Reise brauchen.
Der Strand "Playa El Agua" im NO der Insel gelegen, mit seinen Palmen und dem herrlichen Sandstrand bietet auch gute Bars, Fischrestaurants und Discos. Nach so einem gelungenen aber anstrengenden Urlaubstag freuen wir uns wieder auf die romantische Abendrunde an Bord.
In "Manzanillo" am "Cabo Negro" gelegen kann man vormittags noch das urtümliche geschäftige Treiben am Fischmarkt beobachten. Das Einholen der riesigen Netze, Abwiegen, Feilschen, Einsalzen der Fische und der Abtransport in rustikalen Fischkörben.
Vorbei an dem altertümlichen Dorf "Guayacan" kommen wir nach "Juangriego" mit einer ruhigen Bucht und einer Festung die für Ihre malerischen Sonnenuntergänge berühmt ist.
Nicht versäumen sollte man eine Fahrt durch den Nationalpark "La Restinga" mit einem der preisgünstigen, kleinen überdachten Motorboote. Die Route führt durch Mangroven-Kanäle mit Namen wie "Liebestunnel", "Kanal des Stolzes" usw. Die eigentlichen Park-Bewohner, die Flamingos, Reiher, Ibise, und Kormorane sind an die Touristen gewöhnt und posieren vor der Kamera. In "Boca de Rio" sollte man das "Museo de Mar" besuchen. Es beinhaltet eine Sammlung von vielen Muscheln, Korallen, Skeletten und Fischen.

Segeltörn (5 sm) von "Margarita" nach "Isla Coche"
Auf den Inseln Coche sind weitläufige Austernbänke, Sandstrände, nette Kneipen und sichere Ankerplätze. Früher wurde hier professionelle Perlenzucht und Perlenfischerei betrieben, bis dies zum Schutz der Arten eingeschränkt wurde. Gute Taucher finden noch heute "illegal" bis zu Taubeneigroße Perlen. Im ruhigen Fischerdorf "San Pedro de Coche" kann man noch heute den Salzabbau in Salinen besichtigen. Am 25 04 1815 sank hier das Flaggschiff des General Morillo - es liegt noch heute am Meeresgrund.
Wir ankern vor dem kleinen Ort "San Pedro" vor dem kleinen Restaurant "El Bohio" und genießen von Land aus den Ausblick auf die Bucht und unsere Yacht. Diese kleine Kneipe ist bekannt für ihre Auftritte von "lokalen Musikern", die zur venezolanischen Mandoline greifen und spontan von allen Gästen mit Gesang unterstützt werden. Wer noch nicht genug hat, macht mit dem "PP" eine Inselrundfahrt. PP`s sind Lastwagen mit Sitzbänken auf der Ladefläche.

Segeltörn (5 sm) von "Isla Coche" nach "Isla Cubagua". zwischen Margarita und dem Festland gelegen.
Auf Cubagua wurde 1541 die Stadt "Nueva Cadiz" zerstört und man kann noch heute die Ruinen in der Salzwüste besuchen. Hier wird auch die "Longo" gejagt. Diese Schlangenart wird gekocht und nur mit Zitronen mariniert. So soll sie eine starke aphrodisierende Wirkung haben. An der NW-Spitze der Insel, in der Ensa de Charagato ankern wir vor dem Wrack einer Fähre - für Taucher und Schnorchler ein Genuss! An Land ist ein gemütliches Fischerdorf mit kleinen "Einheimischenkneipen".

Segeltörn (10 sm) von der "Isla Coche" entlang der wunderschönen Südküste von Margarita. Wir ankern vor der Lagune von "Boca del Rio" mit ihren zahlreichen Booten. Von hier segeln wir weiter nach Norden zur "Bucht von Altagracia".
Segeltörn (5 sm) von "Isla Coche" zurück nach "Margarita".

Rückflug von Isla Margarita
. Ankunft in BRD, A, CH am nächsten Nachmittag

Margarita Infos:
Es gibt viele Strände, der schönste Strand von Margarita ist im NO und heißt "Playa el Agua". Hier findet man zahlreiche Hotels, nette Kneipen, Beachparties mit Livemusic, gute Restaurants, viele Souvenirs und auch Tauchschulen.

Eine Flugschule bietet Flüge mit Ultralight-Flugzeugen an. Die lokalen Tauchschulen führen Tauchkurse durch und fahren zu den Tauchspots der Isla Coche. Zwei Spielcasinos runden einen gelungenen Abend ab. Windsurfer finden im Süden beste Bedingungen.


Der Hafen von Margarita "Punta de Piedra" ist Ausgangspunkt für die Fähren und Schnellboote nach Puerto la Cruz, Cumana und weitere Häfen am Festland.

Das Klima auf der Insel Margarita:.
Winter - Tag 23° bis 29° Nacht 19° bis 23°
Sommer - Tag 26° bis 32° Nacht 23° bis 27°

Dschungeltouren und Bootsfahrten entlang der vielen Flüsse (z. B. Orinocco) ins Landesinnere können lokal gebucht werden.

Medizinische Hinweise:
Es gibt eine gute ärztliche Versorgung. Bei der Einreise auf die venezolanischen Inseln sind keine Impfungen vorgeschrieben. Es empfiehlt sich wie bei Reisen in alle südlichen Länder ein Impfschutz gegen Hepatitis A, Tetanus und Diphtherie.

Ein Angebot von
Barbarella Yachtcharter
A-9560 Feldkirchen

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