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Geplanter Törnverlauf: (Mit vorgeschlagenen Landausflügen - Abweichungen sind möglich). Abholung durch den Skipper am Flughafen in Los Roques und Taxitransfer zum Schiff.
Los Roques: Der Karibikarchipel ist seit 1972 Nationalpark mit einer Fläche von ca. 230 Ha ist ca. 16 sm lang und umgeben von den schönsten Korallenriffen. Er besteht aus ca 350 kleinsten Inselchen von denen 40 Inseln auch Namen haben. Wir ankern vor der Hauptinsel "El Gran Roque". Die einheimischen Fischer leben vom Langustenfang. Die herrlichsten Exemplare tauschen wir gegen praktische Dinge und natürlich "Bares" ein.
Segeltörn (2 sm) von "El Gran Roque" nach "Namusqui oder auch Madrisqui genannt" und "Cayo Pirata". Diese beiden Inselchen sind durch einen Sandstreifen miteinander verbunden.
Der Ankerplatz hat den geschichtsträchtigen Namen "Cayo Pirata". Unter Wasser bewundern wir unzählige bunte Fischarten wie z. B. den Angelfish, Papageienfisch, Rochen, Rotbarsche, Red Snapper, Kugelfische, sowie Langusten, Schildkröten, Muscheln, Seesterne, Oktopusse und die schönsten Korallen. An Land dominiert der Vogelreichtum (fast 100 Arten ) darunter Möwen, Fregattvögel, Pelikane, Reiher und rote Ibise - so viele Arten kann man hier gar nicht aufzählen - Eidechsen, Leguane, Chamäleons und wild lebende Ziegen. Die meisten der kleinen unbewohnten Inseln sind von strahlend weißem Sand umsäumt und "gehören" nur uns Seglern. Beim Schnorcheln und Tauchen in den Korallengärten fühlt man sich wie im Paradies.
Segeltörn (6 sm) von "Cayo Pirata" nach "Noronqui Arriba" und "Norronqui Abajo". Dieser geschützte Ankerplatz mit seiner imposanten Kulisse gehört zu den schönsten Buchten der gesamten Karibik. Im N von Norronqui Abajo liegt ein Kriegsschiff auf einem Riff.
Segeltörn (3 sm ( von "Norronqui Abajo" nach "Crasqui". Hier am Strand direkt vor unserem Schiff besuchen wir eine kleine rustikale Kneipe in der man auch günstig Fisch kaufen kann. Aber eigentlich gibt es an Bord immer jemand der Anglerglück hat und wir sind oft Selbstversorger.
Segeltörn (3 sm) von "Crasqui" nach "Sarqui" Das Riff am Ankerplatz im NW ist ein Paradies für Schnorchler.
Auf "Dos Mosquieses Sur" befindet sich die Forschungsstation "La Fundación Científica Los Roques", sie bemüht sich um die Erhaltung der grünen Schildkröten, die hier an Land ihre Eier vergraben.
Segeltörn (95 sm) von "Los Roques" zur Pirateninsel "Tortuga"
Wir segeln entlang der Küste von Tortuga vorbei an den Riffen von "Los Palanquinos" nach "Cayo Herradura". Diese Bucht kann man nicht mit Worten beschreiben. Zu Mittag wenn die Sonne hoch steht, leuchtet diese ganze Bucht in allen Farben vor dem strahlend weißen Sandstrand.
Weiter geht es (2 sm) zum "Punta Arenas". Auch hier glüht der Meeresboden in der gleißenden Sonne und die unterschiedlichen Meerestiefen leuchten in Türkis- und Smaragdfarben vor dem rein weißen Sandstrand. Wir ankern vor den beiden Inselchen "Los Tortuguillos". Das kann man nur so beschreiben: Strand - Strand - Strand so weit das Auge reicht. Wir spazieren ein paar Minuten über das Inselchen und kommen zu einer "Südseelagune". Das Wasser hat die Temperatur einer Badewanne. Wir lassen uns mit der Tauchermaske an der Wasseroberfläche treiben und sehen Korallen, kleine bunte Fische und Soldatenkrabben.
Segeltörn (60 sm) von "Isla Tortuga" zur Playa Caldera" Wir segeln früh los und kommen Mittags beim höchsten Sonnenstand an. Der Ankerplatz "Playa Caldera" liegt geschützt in einer halbmondförmigen Bucht mit kilometerlangem weißen Sandstrand mit hohen Palmen und kleinen Einheimischenkneipen mit Musik. Wir sehen von Bord die schönsten Seesterne, sie liegen auf nur 3 Meter Tiefe. So stellt man sich den perfekten Karibikstrand vor.
Segeltörn (5 sm) von der "Playa Caldera" zu den Buchten" Comona und Cominita". Je nach Lust und Laune ankern wir entweder vor der lebhaften "Bahia Comona" mit Ihren Kneipen und Palmendächern, oder vor der unbewohnten "Bahia Cominita" direkt am Dschungel. Hier hört man die Laute der Tierwelt wie Brüllaffen und Papagaien.
Segeltörn (1 sm) von der "Playa Comona" zu den "Islas Arapo" Dieses Eiland wurde vom Meer in zwei Inseln geteilt. Auf einem Felsen in der Mitte steht ein Privathaus mit zwei Palmen. Davor sind drei Riffe in einer Tiefe von 1 - 3 Metern - traumhafte Schnorchellandschaft.
OPTION: Falls Zeit bleibt Von hier aus segeln wir in den "Golfo de Santa Fe". Auf einer Strecke von 10 sm liegen zahlreiche Buchten wie: "Ensa Vale Seco" - Kleine Bucht mit Naturstrand am Palmendschungel. "Bahia Chapin" - In dieser ruhigen Bucht mit Palmen bis zum Wasser sind wir meist die einzigen am Ankerplatz. "Bahia Petare" - Buntes Fischerdorf am Dschungeleingang. "Petare Pequenia" - Hohe Kokosnusspalmen und gepflegte Häuschen säumen den Sandstrand. "Bahia Petare Sud" - In dieser Traumbucht steht zwischen schwarzen Vulkansteinen und Palmen ein einziges Privathaus.
oder: Es geht weiter (4 sm) zum "Punta Tigrillo". Hier leben mehrere Fischerfamilien im offenen Langhaus unter einem Dach.
Segeltörn (5 sm) zur "Laguna Manare" Die Einfahrt ist beeindruckend. Es geht vorbei an einer 50 Meter hohen senkrechten Felswand unter der man gut schnorcheln kann in diese wunderschöne Bucht. Wir nutzen die palmwedelgedeckten Hütten eines aufgelassenen Hotels.
Segeltörn (20 sm) entlang der Palmenküste Venezuelas im "Golfo de Cariaco" zur " Bahia Pericantal". Auf diesen kurzen Strecken traf ich die meisten Delphine meines Seglerlebens - sie sind praktisch immer rund ums Schiff. Hier könnte man alle 10 Minuten vor einer neuen Bucht ankern. Wir habe alle besucht und die schönsten rausgesucht.
"Ensenada Honda" - Wir ankern in dieser wunderschönen Bucht und spazieren durch den kleinen Ort mit seinen sehr gepflegten Häusern im alten spanischen Stil mit roten Ziegeldächern. Es geht weiter entlang kilometerlanger Palmenstrände mit kleinen einfachen Hütten. Hier kann man noch günstig ein Luxushaus bauen.
"Mariguitar" - Neben dem Ort ist eingebettet in einen Palmenwald der Club "Maigualida" mit einer "Open Air Bar" und einem guten, nicht teuren Restaurant. Ein Minizoo beherbergt die heimischen Tiere wie Agoutis, Cristofues, Esel, Affen und Papagaien.
"Cachamaure" - Kleine Bucht mit Kokosnusspalmen, Bananenpflanzen und Fischerhütten.
"Bahia Pericantal" - Meist gehen wir hier an Land und grillen am Sandstrand unter den Palmen.
Segeltörn entlang der Küste der "Peninsula de Araya" zur "Laguna Chica". Hier direkt am Strand wurde das "Castillo de Santiago", die größte Festung Venezuelas errichtet. Die trockene und felsige Küste wird perfekt unterbrochen durch das leuchtende Grün der Kokosnusspalmen. Innerhalb von 4 Seemeilen liegen drei der schönsten Strände dieser Küste. Vor Anker in der "Laguna Chica" teilen wir die Bucht nur mit einigen Fischern. Diese Bay ist unterteilt in mehrere Palmenstrände. Zum Sundowner besuchen wir eine kleine Kneipe mit dem großen Namen "Dance Hall".
Segeltörn (2 sm) von "Laguna Chica" nach " Laguna Grande". Die ca. 2 Seemeilen lange Laguna Grande teilt sich in viele Nebenarme. Die Besonderheit dieser Bucht sind die roten Berge die ähnlich wie der "Ayers Rock" in Australien, im Licht der aufgehenden Sonne intensiv rot strahlen.
Segeltörn von " Laguna Grande" zur Perleninsel "Cubagua". Diese Insel gehört uns meist ganz alleine. Hierher verirrt sich ganz selten ein anderer Segler. Wir ankern in der U-förmigen mehrere Kilometer langen Bucht mit weißem Sandstrand und einigen intensiv grünen Palmen. Ein Forschungsteam hat hier mal für die Expeditionsmitglieder Palmwedel-Sonnenschirme errichtet, die jetzt nur mehr von uns genutzt werden. Aus alter Zeit stammt der Jungbrunnen, der nach der Überlieferung mit einem Bad um 10 Jahre jünger macht. Es handelt sich um einen Teich der vom Meeresgrundwasser gespeist wird und starke Anteile an Kalzium und Schwefel hat. Die wenigen Fischer die hierher kommen und natürlich wir "Gringos" baden darin und schmieren uns den schwarzen Schlamm über die Haare und den ganzen Körper. Nach einigen unglaublichen Fotos geht´s zu einem erfrischenden Bad im Meer.
An der N-Spitze der Insel steht ein rot-weiß-roter Leuchtturm. Daneben haben Fischer ein kleines Camp errichtet. Sie teilen gerne die Fische mit uns, die sie am offenen Feuer grillen. Wir bringen dafür die Beilagen, Bier und Rum mit. Es wird ein gemütliches und rustikales Essen am Sandstrand. Wir unterhalten uns mit Händen und Füßen, denn sie sprechen nur einen schweren Dialekt. Manchmal ist ein Fischer dabei der zur Gitarre greift und abwechseln feurige lateinamerikanische Lieder und traurige Balladen spielt. Nur ca. 200 Meter entfernt an der Ostseite sind ausgedehnte Austernbänke. Die Austern und Muscheln liegen in ca. 2 Metern Tiefe und das nächste Luxusessen sammeln die Crewmitglieder selbst. Wie viele Perlen dabei sind, erzählen wir hier nicht. Das Perlenfischen ist nämlich offiziell verboten.
Auf Cubagua wurde 1541 die Stadt "Nueva Cadiz" zerstört und man kann noch heute die Ruinen in der Salzwüste besuchen. Hier wird auch die "Longo" gejagt. Diese Schlangenart wird gekocht und nur mit Zitronen mariniert. So soll sie eine starke aphrodisierende Wirkung haben.
Segeltörn (10 sm) zur "Isla Coche" in die "Samphire Bay Diese Bilderbuch-Bucht mit ihren kilometerlangen gepflegten Stränden sieht genau aus wie man sich eine Karibikinsel vorstellt. Sandstrand, Palmen, sauberes Meer und Kneipen am Strand. Wir ankern vor dem weißen Sandstrand und vor dem Ort "San Pedro" mit dem kleinen Restaurant "Dona Carmen" und genießen von Land aus den Blick auf die Bucht und unsere Yacht "Barbarella". Sie ist in fast allen Häfen das größte Segelschiff. Das "Dona Carmen" ist bekannt für Auftritte von lokalen Musikern, die zur venezolanischen Mandoline greifen und spontan von allen Gästen mit Gesang unterstützt werden. In diesem urtümliches Lokal direkt am Strand mit Holzbänken kocht die Mama selbst und ihre Fischgerichte sind einfach super. Früher wurde rund um die Isla Coche professionelle Perlenzucht und Perlenfischerei betrieben, bis dies zum Schutz der Arten eingeschränkt wurde. Gute Taucher finden noch heute "illegal" bis zu taubeneigroße Perlen. Im ruhigen Fischerdorf "San Pedro de Coche" kann man noch den ehemaligen Salzabbau in den Salinen besichtigen. Am 25 04 1815 sank hier das Flaggschiff des General Morillo - es liegt noch heute am Meeresgrund.
Vorschlag: Wer dazu Lust hat, macht mit dem "PP" oder dem Taxi (ca. 15,00 US pro Auto), eine Inselrundfahrt. PP`s sind Lastwagen mit Sitzbänken auf der Ladefläche. (ca. 6,00 US pro Person inkl. Bier und Cola am LKW). Die Fahrt geht vorbei an kleinen Orten mit bunt bemalten Häusern und entlang des Meeres. In der "Bahia del Amor" (Liebesbucht, weil hier so viele Kinder entstehen), gibt es auch Steinfische - man muss Badeschuhe tragen. Die Landschaft der Insel ist karg mit roter Erde und vielen Kakteen. Es gibt wenig Niederschlag. Ein Wahrzeichen ist ein nie fertig gestelltes Regierungsprojekt für straffällig gewordene Jugendliche. Eine riesige Kirche die wie eine Festung aussieht und zahlreiche Häuser bei denen das Dach noch fehlt.
Segeltörn um die Isla Coche Wir ankern in der nach allen Seiten geschützten Bucht von "El Sacco". An der Hafeneinfahrt leben tausende Kormorane auf einem Riffstreifen. In der Bucht ist das Wasser spiegelglatt und wir fahren mit dem Beiboot an den Sandstrand. Zwischen den Palmen wohnen in einfachen Hütten zahlreiche Fischer. Falls wir selbst nichts gefangen haben decken wir uns hier mit Fisch für das Abendessen ein.
OPTION: Falls Zeit bleibt Segeltörn (12 sm) von "Isla Coche" nach "Boca del Rio" Vorschlag: Nicht versäumen sollte man von hier aus eine Fahrt in der Lagune durch den Nationalpark "La Restinga" mit einem der preisgünstigen, überdachten Holzboote. In geringer Tiefe tummeln sich tausende kleiner orangefarbener Seesterne und man sieht sogar Seepferdchen. Die Route führt durch kilometerlange Mangroven-Kanäle mit Namen wie "Liebestunnel", "Kanal der Küsse" usw. Die Fahrt durch die Mangroven-Labyrinthe mit ihren Luftwurzeln dauert pro Richtung ca. 30 Minuten und endet am ca. 15 Kilometer langen Sandstrand "Playa la Restinga". Dort kann man baden, Muscheln sammeln und sich in einer der kleinen Kneipen erfrischen. Spezialitäten sind Shrimps, Langusten und Lobster. Man bestimmt selbst wann man wieder zurück will. Die eigentlichen Park-Bewohner, die Flamingos, Reiher, Ibise, und Kormorane sind an die Touristen gewöhnt und posieren vor der Kamera. In "Boca del Rio" sollte man das "Museo de Mar" besuchen. Es beinhaltet eine Sammlung von vielen Muscheln, Korallen, Skeletten und Fischen.
Segeltörn (2 sm) von "Isla Caribe" zu den "Islas Lobos" Diese kleinen Inseln sind in den Jahrtausenden vom Meer gespalten worden. Auf beiden Seiten stehen gespenstische graue Ruinen aus alter Zeit die den Durchbruch der Wellen bewachen. An Land sind hunderte Kormorane und andere Meeresvögel. Besonders bei bewölktem Himmel ist dies ein Fotomotiv wie aus einem Piratenfilm.
Margarita ist die größte venezolanische Insel mit unglaublicher Landschaft. Tropische Pflanzen, grüne Täler, Sümpfe und Wüstenflächen. Mehr als 40 Kilometer Strände machen diese Inseln zum touristischen Paradies mit allen Annehmlichkeiten. Die Insel ist seit 1975 Freihandelszone und ein Einkaufsparadies. Schmuck, Elektrogeräte und Spirituosen sind unglaublich günstig. Es gibt zahlreiche Hotels mit schönen Stränden und malerische Fischerdörfer.
Der Strand "Playa El Agua" im NO der Insel gelegen, mit seinen Palmen und dem herrlichen Sandstrand bietet auch gute Bars, Fischrestaurants und Discos. Nach so einem gelungenen aber anstrengenden Urlaubstag freuen wir uns wieder auf die romantische Abendrunde an Bord. In "Manzanillo" am "Cabo Negro" gelegen kann man vormittags noch das urtümliche geschäftige Treiben am Fischmarkt beobachten. Das Einholen der riesigen Netze, Abwiegen, Feilschen, Einsalzen der Fische und der Abtransport in rustikalen Fischkörben. Vorbei an dem altertümlichen Dorf "Guayacan" kommen wir nach "Juangriego" mit einer ruhigen Bucht und einer Festung die für Ihre malerischen Sonnenuntergänge berühmt ist.
Den ersten Tag an Bord genießen wir an der Küste Margaritas. Wir ankern in der Bucht von Porlamar, verbringen die Zeit mit Schwimmen, Schnorcheln und kleinen Inselausflügen. Vorschlag: Besuch der Hafenstadt "Porlamar". Sie hat ca. 190.000 Einwohner und Großstadtflair. Am Stadtrand besichtigen wir die alten Kolonialbauten und Festungen. Wir spazieren durch die Fußgängerzonen des "Bulevar Guevara" und der "Calle Gomez" zum "Mercado de la Bahia". Entlang der "Calle Zamora" gelangt man zum Leuchtturm "Faro de la Puntilla". Der Fischmarkt "Mercado de Pescado" hat nur vormittags geöffnet. Hier gibt´s alle Köstlichkeiten, frische Meeresfische, Lobster, Tintenfische, Calamare und Shrimps.
Nachmittags am Sandstrand bieten die einheimischen Fischer frische Muscheln und Austern an. Wir verzehren diese Köstlichkeiten roh nur mit Limonen gewürzt. Dazu gibt´s ein kühles Polar-Bier. Abends essen wir an Bord und genießen die exotischen Gerichte unserer Weltumseglerin. Sie hat 10 Jahre am Schiff verbracht, alle Meere unserer Erde befahren und Dinge erlebt die man normalerweise nur in Abenteuerromanen liest. Auf diesen Reisen hat sie die besten Gerichte dieser Länder gesammelt und verwöhnt unsere Crew..
Vorschlag: Wer Lust hat besucht die Insel auch intensiver mit dem Sammeltaxi. Taxifahrt zur Stadt "Pampatar". Sie ist bekannt für die kleine gut restaurierte Festung "Castillo San Carlos Borromeo". Sie ist an drei Seiten von einem Wassergraben umgeben und hat den schwersten Piratenangriffen standgehalten.
Mit dem Bus kann man günstig Inselrundfahrten ins Landesinnere unternehmen, und z. B. die Hauptstadt "La Asunción" besuchen. Sie ist für ihre gut erhaltenen Kolonialbauten bekannt. Die Stadt wurde zum Schutz vor Angriffen auf einem Hügel im Landesinneren erbaut. Über ihr wacht die Festung "Castillo de Santa Rosa". Auf der Inselrundfahrt kommen wir noch an mehreren Verteidigungsbauten vorbei die heute mehr zum Verkauf der landestypischen Souvenirs wie der Hängematten (hier Chinchhorros) genannt, genutzt werden. Dieses praktische Stück kann man an den zahlreichen Palmenstränden auf dieser Reise brauchen.
Vorschlag: Nicht versäumen sollte man eine Fahrt durch den Nationalpark "La Restinga" mit einem der preisgünstigen, kleinen überdachten Motorboote. Die Route führt durch Mangroven-Kanäle mit Namen wie "Liebestunnel", "Kanal des Stolzes" usw. Die eigentlichen Park-Bewohner, die Flamingos, Reiher, Ibise, und Kormorane sind an die Touristen gewöhnt und posieren vor der Kamera. In "Boca de Rio" sollte man das "Museo de Mar" besuchen. Es beinhaltet eine Sammlung von vielen Muscheln, Korallen, Skeletten und Fischen.
Segeltörn (12 sm) von "Margarita" nach "Isla Caribe" Dies ist der südlichste Punkt unserer Reise, wir sind nur mehr 3 Kilometer vom südamerikanischen Kontinent entfernt. Hier am kleinen Sandstrand leben Fischer in einfachen Holzhütten und tauschen mit uns Fisch gegen Rum, Milch, Medikamente und Zigaretten.
Segeltörn (2 sm) von "Isla Caribe" zu den "Islas Lobos" Diese kleinen Inseln sind in den Jahrtausenden vom Meer gespalten worden. Auf beiden Seiten stehen gespenstische graue Ruinen aus alter Zeit die den Durchbruch der Wellen bewachen. An Land sind hunderte Cormorane und andere Meeresvögel. Besonders bei bewölktem Himmel ist dies ein Fotomotiv wie aus einem Piratenfilm.
Segeltörn (7 sm) von "Isla Lobos" nach "Isla Coche" Wir ankern in der nach allen Seiten geschützten Bucht von "El Sacco". An der Hafeneinfahrt leben tausende Pelikane und Cormorane auf einem Riffstreifen. In der Bucht ist das Wasser spiegelglatt und wir fahren mit dem Beiboot an den Sandstrand. Hier leben zwischen den Palmen in einfachen Hütten zahlreiche Fischer. Falls wir selbst nichts gefangen haben decken wir uns hier mit Fisch für das Abendessen ein.
Segeltörn (5 sm) entlang der Küste zur "Samphire Bay Diese Bilderbuch-Bucht mit ihren kilometerlangen gepflegten Stränden sieht genau aus wie man sich eine Karibikinsel vorstellt. Sandstrand, Palmen, sauberes Meer und Kneipen am Strand. Wir ankern vor dem gepflegten weißen Sandstrand oder vor dem Ort "San Pedro" mit dem kleinen Restaurant "Dona Carmen" und genießen von Land aus den Ausblick auf die Bucht und unsere Yacht "Barbarella". Sie ist in fast allen Häfen das größte Segelschiff. Das "Dona Carmen" ist bekannt für Auftritte von "lokalen Musikern", die zur venezolanischen Mandoline greifen und spontan von allen Gästen mit Gesang unterstützt werden. In diesem urtümliches Lokal direkt am Strand mit Holzbänken kocht die Mama selbst und ihre Fischgerichte sind einfach super.
Früher wurde hier professionelle Perlenzucht und Perlenfischerei betrieben, bis dies zum Schutz der Arten eingeschränkt wurde. Gute Taucher finden noch heute "illegal" bis zu taubeneigroße Perlen. Im ruhigen Fischerdorf "San Pedro de Coche" kann man noch den ehemaligen Salzabbau in den Salinen besichtigen. Am 25 04 1815 sank hier das Flaggschiff des General Morillo - es liegt noch heute am Meeresgrund.
Vorschlag: Wer dazu Lust hat, macht mit dem "PP" oder dem Taxi (Taxikosten ca. 15,00 US pro Auto). eine Inselrundfahrt. PP`s sind Lastwagen mit Sitzbänken auf der Ladefläche. (ca. 6,00 US pro Person inkl. Bier und Cola am LKW). Die Fahrt geht vorbei an kleinen Orten mit bunt bemalten Häusern und entlang des Meeres. In der Bahia del Amor (Liebesbucht, weil hier so viele Kinder entstehen), gibt es auch Steinfische - man muss Badeschuhe tragen. Die Landschaft der Insel ist karg mit roter Erde und vielen Kakteen. Es gibt wenig Niederschlag. Ein Wahrzeichen ist ein nie fertig gestelltes Regierungsprojekt für straffällig gewordene Jugendliche. Eine riesige Kirche die wie eine Festung aussieht und zahlreiche Häuser bei denen das Dach noch fehlt.
Segeltörn (9 sm) von "Isla Coche" nach "Isla Cubagua" zwischen Margarita und dem Festland gelegen mit weitläufige Natursandstränden. Hier leben nur 4 Fischerfamilien. Ruhig und einsam erleben wir diesen Ankerplatz an der NW-Spitze der Insel. Hier in der "Ensa de Charagato" liegt zum Greifen nahe das Wrack einer Auto-Fähre - Die Schiffsaufbauten sind gut sichtbar über Wasser und der Rumpf ist für Taucher und Schnorchler ein Genuss!
Die Perleninsel Cubagua gehört uns ganz alleine. Hierher verirrt sich ganz selten ein anderer Segler. Wir ankern in der U-förmigen mehrere Kilometer langen Bucht mit weißem Sandstrand und einigen intensiv grünen Palmen. Ein Forschungsteam hat hier mal für die Expeditionsmitglieder Palmwedel-Sonnenschirme errichtet, die jetzt nur mehr von uns genutzt werden. Aus dieser Zeit stammt auch noch der Jungbrunnen, der nach der Überlieferung mit einem Bad um 10 Jahre jünger macht. Es handelt sich um einen Teich der vom Meeresgrundwasser gespeist wird und starke Anteile an Kalzium und Schwefel hat. Die wenigen Fischer die hierher kommen und natürlich wir "Gringos" baden darin und schmieren uns den schwarzen Schlamm über die Haare und den ganzen Körper. Nach einigen unglaublichen Fotos geht´s zu einem erfrischenden Bad im Meer.
An der N-Spitze der Insel steht ein rot-weiß-roter Leuchtturm. Daneben haben Fischer ein kleines Camp errichtet. Sie teilen gerne die Fische mit uns, die sie am offenen Feuer grillen. Wir bringen dafür die Beilagen, Bier und Rum mit. Es wird ein gemütliches und rustikales Essen am Sandstrand. Wir unterhalten uns mit Händen und Füßen, denn sie sprechen nur einen schweren Dialekt. Manchmal ist ein Fischer dabei der zur Gitarre greift und abwechseln feurige lateinamerikanische Lieder und traurige Balladen spielt. Nur ca. 200 Meter entfernt an der Ostseite sind ausgedehnte Austernbänke. Die Austern und Muscheln liegen in ca. 2 Metern Tiefe und das nächste Luxusessen sammeln die Crewmitglieder selbst. Wie viele Perlen dabei sind, erzählen wir hier nicht. Das Perlenfischen ist nämlich offiziell verboten.
Auf Cubagua wurde 1541 die Stadt "Nueva Cadiz" zerstört und man kann noch heute die Ruinen in der Salzwüste besuchen. Hier wird auch die "Longo" gejagt. Diese Schlangenart wird gekocht und nur mit Zitronen mariniert. So soll sie eine starke aphrodisierende Wirkung haben.
Segeltörn (20 sm) von "Cubagua" nach "Margarita"
Rückflug von Margarita Ankunft in BRD, A, CH am nächsten Nachmittag
TAUCHEN in Grenada, Margarita, Venezuela
Der österreichische Schiffseigner segelt seit 11 Jahren in der Karibik und hat mit vielen Tauchschulen Sonderpreise vereinbart. Er kennt die Inselwelt und wir sind bei vielen Einheimischen willkommene Gäste!
Manche Törns werden von unserem erfahrenen deutschsprachigen Skipper geleitet Er ist auch Divemaster und begleitet dich beim Tauchgang zu den schönsten Korallenriffen und Wracks im kristallklaren Wasser der Karibik.
6 Stück 12 Liter Tauchflaschen mit INT Anschlüssen, Bleigürtel und Tauchkompressor sind an Bord der SY Barbarella. Wir kennen einige der lokalen Tauchschulen auf den Inseln sehr gut und raten zu Tauchgängen mit den ortskundigen Guides. Die Taucherlebnisse sind mit Führern schöner und sicherer. (Strömungen bis zu 4 Knoten). Unsere Taucher werden zumeist direkt vom Schiff abgeholt (teils sehr günstige Sonderpreise speziell für unsere Crewmitglieder).
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